Philosophie die niemand versteht.

Es ist merkwürdig.

Zur Zeit und eigentlich immer.

Ich habe momentan das Gefühl, dass die Zeit stehen bleibt. Auf der anderen Seite rennt sie förmlich um ihr Leben.

Momentan könnte man denken, ich weiß nicht mehr, wo unten und oben ist. Aber im Prinzip denke das nur ich.

Nur ich weiß wie das Innere aussieht. Präziser: Nur ich weiß wie mein Inneres aussieht.

Nach Außen wirkt alles normal. Es lebt. … Man könnte es meinen. Doch vom Nahen betrachtet ist alles relativ.

Außen ist eben schön. Schöner als Innen.

Denn Innen herrscht Krieg. Die Welt steht Kopf und dreht sich am Tag hundertmal nach links über rechts, quer über oben und unten. Es ist alles so verwirrend.

Durch das Gedächtnis sickert Blut. Überall. Wo man hinschaut, überall. Sickerndes, getrocknetes Blut. An einigen Stellen wird Rot zu Schwarz. Wie Schwarze Löcher. Nur die Wirkung. Sie ist bedauerlicherweise nicht die selbe. Denn es bleibt. Und schlimmer noch, es kommt immer schlimmer als schlimm.

Nicht einmal das reinste Wasser mag diese Flecken zu reinigen.

Es ist zum Weinen. Aber Selbstmitleid hilft nicht. Half nie, wird es nie. Sehr zu meinem Bedauern.

Die eigene Seele wird nie vergessen. Der Verdrängungsmechanismus des Gehirns ist kaputt. Etliche Male des Reparierens sind fehlgeschlagen. Immer wenn man denkt, man ist am Ziel, kommt ein hässliches kleines Etwas und hält – spezifisch mir – ein 5 Tonnen schweres Schild vor die Augen. Nie lässt es mich in Ruhe. Warum auch? Wieso sollte auch ausgerechnet ich es verdient haben zur Ruhe zu kommen. Ich bin nicht die Einzige auf der Welt. Es gibt Tausende, wenn nicht Millionen die genauso leben wie ich. Vielleicht sogar die selben Gefühle haben wie ich.

Ja, ich spreche hier über Gefühle, aber eigentlich ist es irrelevant. Eigentlich ist alles unbedeutend. Denn irgendwann hat auch dies ein Ende. Zumindest ist dies eine Hoffnung die ich nie aufgeben werde.

Man hofft immer, dass noch reichlich gesunde Gehirne durch die Welt stiefeln um kaputte Gehirne kaputt zu machen. Um wiederum gesunden Gehirnen ein normales Leben zu gewährleisten, damit diese gar nicht erst zum Gegenteil mutieren.

Es ist schwer. Das Leben ist schwer. Aber – das ist meine Meinung – es wird weitergehen. Ich spreche aus Erfahrungen. Aus meinen eigenen, denn immerhin bin ich noch da. Ob positiv oder negativ, dazu folgt die Bilanz. Später. Irgendwann. So lange geht es weiter. Bergauf. Bergab. Immerhin, schöne Momente bleiben länger haften. Sie sind einfach beständiger. Auch wenn man meint, die negativen überwiegen. Vielleicht ist dies nur ein Trugbild. Einfach, eine optische Täuschung. Ich sagte bereits, es ist verwirrend. Und: Es wird niemand verstehen.

25.10.10 02:15

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