Kritik an ... Ja an was eigentlich? ^^

*dingdong*

Buh!

Scheiße! Da steht sie. Die Realität. Unverblümt und hässlich wie eh und je.

NARF!

Am liebsten würd' ich sie vor der Tür stehen lassen. Ich schätze allerdings, dieses Ungeheuer ist so gerissen, dass es sich einen anderen Weg in meine kleine Welt bahnt.

Also? - Richtig.

Tür auf, willkommen heißen, ein Bein stellen und wie ein Kind im Kreis hüpfen.

Leider ist dieses Ungeheuer ziemlich robust. *doppelnarf*

Einen Augenblick später steht es wieder auf seinen stämmigen Beinen und schaut mich vorwurfsvoll an.


Naaa primaaa.

Jetzt ja nicht einknicken!

Am besten einen imaginären Punkt hinter dem Ding ausmachen und anstarren.

Japp. - Das ist es. - Und es funktioniert.


Zumindest bis zu dem Punkt, an dem sich Fräulein Realität in mein Sichtfeld katapultiert und seinen Blick genau in meinen imaginären Anstarr-Punkt schiebt.

Tooooll.

*Mal eben im Kopf alle Fluchtmöglichkeiten durchgehen und ...*

Ups. Das hat's gemerkt.

Gut. Schönstes Lächeln aufsetzen und langsam heranwagen.

Fangen wir simpel an. Immerhin weiß ich nicht auf welchen Niveau Fräulein R. sich so bewegt.


„Also? Was willst du?“ - „Rate.“

„Nö. Kein Bock.“ - „Schade.“

„Hmmm?“ - „Ja.“

„Wie bitte?“ - „Sagte ich doch schon.“



*piiiiiieeeeeeeeep*


Seht ihr?! Ich versteh sie nicht. Das Fräulein ist und bleibt mir suspekt.

Ich nehm an, sie will, dass ich sie begleite. Sie ist nur zu feige es auszusprechen. ^^


Sie starrt mich immer noch an.

Im Normalfall hätte ich mir jetzt keine Platte gemacht. Aber SIE. Sie ist … Hmm … Wie sag ich's um es schnell auf den Punkt zu bringen? Sie ist … Nervtötend? Aufdringlich? Einnehmend? Krass?! Himmel Herr Gott! (Und an den glaub ich wahrhaftig … nicht.)


„Nun spuck schon aus was du willst!“ - „Du weißt es.“

„Hmm? Nö.“ - „Doch.“

„Boarrrrrrrrr.“ - „Ich weiß.“

„Was?“ - „Na Das.“

„Alles klar.“ - „Ja?“

„Ja.“ - „Ok.“


Dieses Kapitel heißt dann wohl: Sachen packen und Ade.


… Mensch, hier ist es eisig. War's hier schon immer so?! Durch meine Kurzausflüge in die reale Welt kannte ich dieses Kältegefühl ja noch recht gut. (Ein Grund mehr in meiner schönen, farbenfrohen Meinewelt zu bleiben.)

Aber das? Nee, das ist was anderes. Blau-steife Finger und Zehen denen jegliches Gefühl abhanden gekommen ist. Alles fröstelt. Ein beklemmendes Gefühl in Herz- und Hirnregion. Beide Organe nehmen nur stumpf die Umgebung wahr.

Noch mal, war es hier schon immer so? Also wirklich SO?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich hier wohl fühlen kann. Ich konnte es damals schon nicht. Und alles tendiert dazu es wieder zu vergeigen.


Warum? - Eisig.

Die Menschen.

Gefühlsfremde Wesen. Die Meisten zumindest. Die die es nicht sind scheinen es richtig gemacht zu haben. Ein Platz an der Sonne oder so. Niemand – oder zumindest ich – weiß wo sie sich versteckt halten.

Umgeben von Idioten. Jippi!

Der Sammelbegriff lautet wohl Gesellschaft. Wo fängt sie an? Ja richtig, im Pseudofreundeskreis. Familie zählt nicht dazu. Das hab ich ohnehin abgeschafft.

Aber warum? Überall Hektik. „Mach dies, mach das, mach jenes. Blablabla.“

Wie kann man so leben? Kann man dabei überhaupt leben? Am Ende ist's doch eh nur Existieren!

Meine Fresse! Wo sind die Lebemenschen hin?

Kommt und zeigt euch. *schokostückchenverteil*

Ihr braucht nichts sagen. Ihr braucht nicht zu gefallen. Aber ihr braucht ein Selbst. Eins was sich nicht verbiegen lässt. Eins was ist was es ist. Eins mit Kopf. (Gut. Nase, Ohren, Augen, Gusche wäre schon wünschenswert. - Aber nur der Ästhetik Willen.)


Aber mal im Ernst. Ich versteh's wirklich nicht.

Man schlendert durch die Welt. Man sieht sich, man „kennt“ sich. Man „verliert“ sich. Und dann? Dann geht der Teufelskreis wieder von vorne los.

Der Spruch: „Man sieht sich immer zweimal im Leben.“, ist wahrhaftiger Unsinn. Nehmen wir an, man trifft sich ein zweites Mal. Und dann? Dann stellt man fest: Ups. Nö. Isses nicht. War vorher anders.

Demnach kann man's gleich sein lassen.


Ich versteh meine Gedanken nicht mehr. Dabei bin ich eigentlich gar nicht gestört. Eigentlich. Sagen wir so, es wurde noch nicht nachgewiesen. Warum? Ha! - Anpassungsfähigkeit.

Eigentlich 'ne doofe Erfindung. Ich will so sein wie ich bin. Nur wieso versteht das keiner? Und wieso gibt’s niemand der genauso denkt?

Ich bin nach wie vor verwirrt. Nicht verrückt. Nur verwirrt.

Und ich wette, 98% von denen die das hier lesen – insofern das überhaupt jemand tut – verstehen wieder nicht was ich sage.

Nehm ich auch niemanden krumm. Ist ja auch nicht leicht.


Ich schweife ab.

Und fasse zusammen.

Denn führen tut's ohnehin zu nichts.


Gesellschaft doof. Man rufe an einen belebten Platz: „Hilfe!“, und keiner reagiert. Man rufe: „Bombe!“, und alle rennen los. *lol*

Menschen sind amüsant. Zumindest dann, wenn sie meinen es gehe an ihr eigenes Leben.

Nur vorweg. Ich hab dies noch nicht ausprobiert. Bin kein Terrorist oder sonst was. Aber?! Die Medien. *möp*

Genau die sind's.
Die falschen f***** so dermaßen ins Hirn, dass einige Menschen doch tatsächlich meinen, sie müssten dieses abschalten. *bing* „Hirnaktivität wird heruntergefahren. - Wollen Sie wirklich? - Sind Sie sich sicher?“ --- Na klaaaar.


Selber Denken ist schwer.


Alle Leute die sich darin wiederfinden:

Keine Sorge. Ihr seid in guter Gesellschaft. Ich persönlich nehm es euch auch kein Stück übel. Es sei denn, ihr meint mich zu kennen. Was unwahrscheinlich ist.


Ich denke, ich bleibe für eine Weile in eurer Welt. Zumindest so lange bis meine Aufenthaltsgenehmigung abläuft. So lange werde ich Ausschau halten. Ausschau halten nach: Hirnaktivität in der Masse. Und vielleicht, ja vielleicht, finde ich mein Glück.


In dem Sinne. Angenehmen Urlaub. „Die Außentemperatur beträgt 2° C. Prima Badewetter.“

 

 

 

 

"Und alles wird gut."

26.10.10 02:12

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