"Liebe": Hingezogenheit, Zärtlichkeit, Freundschaft, Zuneigung, Anhänglichkeit, Hingabe, Leidenschaf

Mir wurde gestern eine wunderbare Frage gestellt.

Eine worüber man wohl ewig philosophieren kann, da sie jeder Mensch anders interpretiert und vollkommen anders empfinden kann, als das Gegenüber oder das Selbst.


Die Frage lautete:

„Wie definierst du Liebe?“


Mein Antwort ist und bleibt: Liebe ist ein Gefühl.


Ein Gefühl, welches schwierig zu beschreiben ist.

Ein Gefühl, welches ich nicht vermag zu beschreiben.

Es ist schwierig.


Aber wofür gibt es Menschen, die dieser besagten L I E B E nicht schon mindestens einmal begegnet sind?!

Zum antworten? - Nein.

               Zur Anregung der eigenen Gedanken.

                        Zum fühlen.


Mit der freundlichen Erlaubnis und minimalen Abänderungen, werde ich eine Person zitieren, die zum jetzigen Zeitpunkt eine nicht ganz sinnfreie Rolle in meinem Leben spielt. :


„Liebe des Herzens … Ist die vollkommene Hingabe zu einer Person. Das Denken, das Fühlen und auch sonst, jeder Sinn fixiert sich auf diesen Menschen.

Geborgenheit, Offenheit und sämtliche positiven Gefühle und Reaktionen werden gesteigert. Und ein Vertrauen besonderer Art wird aufgebaut.

Liebe ist nicht Liebe.

Liebe bedeutet im Groben, eine bestimmte Person sehr zu mögen. Sich für diese Person aufzugeben und zu wissen, dass dies auch zurück gegeben wird.


Liebe ist vergleichbar mit einer Ader. […] Es ergibt einen geschlossenen Blutkreislauf.


Wird Liebe erwidert, kann sie Berge versetzen. - Ist Liebe nur einseitig vorhanden, kann schon ein kleiner Fels tödlich sein.


Liebe ist das positivste der Welt, allerdings wird es oft – wie alles Gute – zum Schlechten ausgenutzt. […]


Eigentlich ist Liebe etwas Wunderschönes. Etwas Allumfassendes.“

.

.

.

Ich sagte ja bereits: Schwieriges Thema.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob sich dieses Gefühl schön anfühlt. Es sollte – keine Frage. Aber ob es das ist, sei wohl mal dahingestellt.

Vor allem dieses kleine unscheinbare Wort „Selbstaufgabe“ macht mir doch sehr zu schaffen. Ich bin gerne Ich. Manchmal mehr, manchmal weniger. Im Großen und Ganzen bleibt die Zufriedenheitsskala allerdings gleichbleibend ausgewogen. Wenn ich nun allerdings ein Teil meines Ich's einfach auf ein Jemand umverteile, bin ich dann noch Ich? Bin ich dann noch komplett?

Laut Zitat, vervollständigt Liebe einen Menschen und dessen Leben.  

Etwas, woran ich stark zweifel.

Gut. Zugegeben. Ich fühle mich nicht komplett. Aber dies auf ein Gefühl des Nichtvorhandenseins eines weiteren Gefühls zu stützen, finde ich doch leicht diskriminierend.

Gefühle sind doch rein objektiv betrachtet, sehr subjektiv anzusehen. Die Anwendung der Objektivität beruht auf den eigenen Charakter, Erfahrungen und/oder Selbstschutz. Personen die bereit sind, dieses Thema der Subjektivität zu widmen, finden eventuell ihr Glück auf Erden oder Schmerz. …


Frage des Tages:     M U T   Z U M   R I S I K O ??

15.8.11 15:38

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